"Die Windmühle in Georgsdorf"

(Typ: Gallerieholländer) wurde 1875 erbaut und ist mehr als 100 Jahre alt ,die Mühle ist ein Ziegelbau mit Reeteindeckung. Ihr Ursprung findet sich im Zusammenschluss von 12 Bauern aus Georgsdorf. Die Bauern verpachteten ihre Mühle, die sie für zirka 6500 Taler erbauten.                                   


Anfang des 20. Jahrhunderts befand sie sich im Eigentum der Familie Geerdsen, die sie auch bis 1963 betrieb. Von dieser Zeit an verfiel die Mühle langsam. Seit 1976 befindet sich die Mühle in Erbpacht der Gemeinde  Georgsdorf ,mit dem Hintergrund sie im Zuge der Dorferneuerung zu restaurieren und als Denkmal zu erhalten. Eine erste Renovierung fand Anfang der 80er Jahre statt.


1989 gründete sich dann der Mühlenverein, der heute 120 Mitglieder hat .(Stand 31.12.2025)


Seit dieser Zeit wird die Mühle von Hobbymüllern betrieben.


Mitte der letzten Jahre war eine weitere Renovierung der Windmühle unumgänglich. Unter anderem wurde die Galerie erneuert und der Mühlenstumpf wurde gegen die Witterung mit Reet umkleidet.


Eine Galerieholländermühle besteht aus drei Teilen. Dem Unterbau, der aus Ziegelsteinen gemauert ist,

die Basis für den sich nach oben verjüngenden Rumpf, über die Kappe oder Haube die mächtige Flügelwelle , mit den großen Windmühlenflügeln zur einen Seite und zur anderen dem „Steert``.


Um die beste Windkraft auszunutzen, wird von der Galerie aus die Mühle in den Wind gedreht. Um nicht vom Wind abhängig zu sein wurde 1908 in einem Anbau an der Mühle ein Dieselmotor angeschafft.



Einen großen Fortschritt in der Windmühlentechnik gab es im 16. Jahrhundert durch den neuen Typ Holländerwindmühle. Die Kappe ließ sich leicht in den Wind drehen, und gegenüber den Vorgängertypen hat die konische Form des neuen Holländertyps auch Vorteile hinsichtlich der Aerodynamik. Windmühlen schaffen generell bessere Leistungen, je höher sie gebaut werden. Durch die größeren Bauhöhen mancher Holländerwindmühlen war es dann aber nicht mehr möglich, die Flügel oder den Steert der Mühle zu erreichen. Daher baute man einen umlaufenden Balkon oder auch Galerie zusätzlich an, von der Flügel sowie Steert und Bremse jetzt wieder bedient werden konnten. Daher stammt der Begriff „Galerieholländer“.
 

1875 wurde die Georgsdorfer Windmühle vom Typ Rundstein-Galerieholländer in Form eines Ziegelbaues mit Reeteindeckung errichtet. Eine Galerieholländermühle besteht aus drei Teilen. Der Unterbau, aus Ziegelsteinen gemauert, ist die Basis für den sich nach oben verjüngenden Rumpf, darüber die Kappe oder Haube mit der mächtigen Flügelwelle und den großen Windmühlenflügeln zur einen Seite und zur anderen dem „Steert``.

Das Müllerhandwerk war in früheren Zeiten eine sehr schwere körperliche Arbeit, und von einer geregelten Arbeitszeit konnte damals ein Müller auch nur träumen. Denn nur wenn ausreichend Wind blies, und dies passierte sehr oft nur nachts, konnte auch gearbeitet werden.

 

Dem Handwerksberuf Müller obliegt die Herstellung von Mehl, Gewürzen oder auch Futtermitteln. Betrieben in der Vergangenheit die Mühlen eher kleine traditionsreiche alte Handwerksbetriebe, so sind es heutzutage überwiegend große Industriebetriebe. Die offizielle Berufsbezeichnung lautet seit 2017 "Verfahrenstechnologe:in Mühlen- und Getreidewirtschaft". Aber Müller ist auch heute noch der häufigste Familienname des deutschen Sprachraumes.

Gemahlen wird von uns in der Mühle vorwiegend Buchweizen, den unser Verein auch hier in Georgsdorf in traditioneller Art und Weise anpflanzt und verarbeitet. Unser Buchweizenmehl bieten wir zu den Öffnungszeiten (siehe Aktuelles) in der Mühle, oder auch nebenan beim Grenzlandmarkt zum Kauf an. Auf Vorbestellung können Sie den „Bookweiten- Jan Hinnerk“ mit seinen traditionellen Beilagen auch im Müllerhaus geniessen. Es lohnt sich wirklich.

 


von geregelter Arbeitszeit konnte ein Müller nur träumen,wenn der Wind blies-auch nachts-musste gearbeitet werden.Daher auch der Spruch :


"Das Müllerleben hat Gott gegeben, das Schärfen der Steine und das Mahlen in der Nacht,das hat der Teufel gemacht "


Gemahlen wird in der Mühle vorwiegend Buchweizen der in Georgsdorf in traditioneller Art und Weise angepflanzt und  geerntet wird.

Auf Bestellung bekommen Sie den begehrten (Bookwaiten-Jan Hinnerk) mit seinem traditionellen Beilagen in unserem Müllerhaus serviert.


Buchweizenmehlverkauf samstags während der Öffnungszeiten (siehe Termine) in der Mühle oder während der Geschäftszeiten beim anliegendem Grenzlandmarkt.

Außerhalb der regulären Öffnungszeiten ist eine Besichtigung nach telefonische Vereinbarung beim Mühlenverein möglich.


Seit dem 01.03.2013 ist die Windmühle im Besitz der Georgsdorfer Gemeinde.